Die Beholzung
In einem besonderen Abschnitt wird die "Beholzung" auf der Hondelager Feldmark aufgezählt, die damals sehr viel weiter ging als heute.
1 . Dem Kloster gehörten: Astbruch, - heute nicht mehr bekannter Flurname Kleistruck, Dörnem (Lage und Name heute unbekannt), Opperholz und Teiloffen (Ziegelofen).
2. Kalm'sche Woldungen waren: Piene, Sundern und Rohrbruch. Dabei handelte es sich um sog. "Kaufhölzer" für die 3 Kalm'schen Meier und den "Kothof bei der Pfarre", die spätere ass. Nr. 29.
3. Dem herzoglichen Hause gehörte die Mönchepiene,
4. das Priorholz den Herren v. d. Schulenburg und v. Quitzow auf dem St. Johannishof in Braunschweig,
5. die Gehölze auf der Hegerdorfer Flur: Worden (Wöhren), Braune Stämme, Rothe Winkel und Heinenhälz, die ebenfalls Kaufhölzer für die Höfe in Hondelage waren und dem Kloster gehörten,
und schließlich werden
6. auch das große und kleine Siekbruch und die Dannriede (heute Tannenriede) als Gehöize bezeichnet. Sie waren ebenfalls Kaufhölzer. Die Dannriede war den Lorbeer'schen Erben verschrieben.
Besonders erwähnt werden noch der alte und neue Teich, auch Ober- und Unterteich genannt, die beide dem Kloster gehörten und damals für die Leibzucht des Abtehauses bestimmt waren.